Musicalchallenge

17.11.2018: Pinocchio – Das Musical in Dorsten

Schon seit längerer Zeit beschäftige ich mich mit der Frage:

Ab welchem Alter nimmt man Kinder mit in ein Musical?

Mein Sohn (3 Jahre alt) ist genauso Musik- und Musicalverrückt wie ich!

Im Auto wird Tarzan aus vollem Herzen mitgeschmettert und seit der Skate und Technik Show am Tag der offenen Tür bei Starlight Express bettelt er fast täglich, dass er unbedingt mal das richtige Musical sehen und später auch mal Starlight Expresswerden möchte. „So richtig, mit Singen und Rollschuhlaufen“

Bisher habe ich mich (noch) nicht getraut ihn mitzunehmen, es gibt zu viele Fragen die ich mir stelle: Was ist ein kindgerechtes Musical? Versteht er die Story überhaupt? Bleibt er still sitzen? Kriegt er vielleicht Angst zwischendurch und man muss raus? Ist es einfach alles zu laut und zu viel?

Und wenn ich mal ganz ehrlich sein soll, ist es auch einfach zu teuer um es in großen Produktionen auszuprobieren.

Also kam uns der Flyer am schwarzen Brett der Kita ganz gelegen und ich habe Karten für Pinocchio – Das Musical besorgt. Kindgerechte Story, kleines Theater, die Preise waren super, was konnte ich da falsch machen?!

Die Aula der St. Ursula Realschule in Dorsten ist klein und gemütlich. Parkmöglichkeiten gibt es davor am Straßenrand, auf dem Schulparkplatz oder auf dem Schulhof.

Kleiner Kritikpunkt: Es wurden vor der Vorstellung keine Getränke oder Snacks verkauft. Snacks müssen nicht sein, aber Getränke wären schön gewesen. In der Pause gab es Getränke zu einem absolut erschwinglichen Preis (1,50 €).

Das Stück erzählt von der Geschichte des armen, alten Mannes „Geppetto“, der aus einem Holzstück eine Puppe schnitzt um nicht mehr so einsam zu sein. „Pinocchio“ wird durch die „blaue Fee“ zum Leben erweckt und ihm wird die „Grille“ zur Seite gestellt. „Pinocchio“ und die „Grille“ erleben auf der Reise, ein echter Junge zu werden, einige Abenteuer und „Pinocchio“ muss lernen, dass er nicht jedem Menschen vertrauen kann, immer ehrlich (denn wenn er lügt wächst seine Nase) und hilfsbereit sein muss. Schlussendlich rettet er „Geppetto“ aus dem Schlund des Seeungeheuers und wird in einen richtigen Jungen verwandelt.

Das Bühnenbild war sehr liebevoll gestaltet und es hat an nichts gefehlt.

Die Darsteller waren allesamt wirklich gut, da kann ich niemanden hervorheben! Die Geschichte war total süß erzählt, die Tanz- und Gesangseinlagen waren absolut kindgerecht und es war ein echt schöner Nachmittag.

Nach der Show konnte man noch die CD des Musicals erwerben (10,00 €), die die Kids von den Darstellern signieren lassen konnten.

Auch Fotos zusammen mit den Darstellern durften natürlich nicht fehlen. Sie haben sich viel Zeit genommen und die kleinen (und großen) Kinderaugen strahlen lassen.

Fazit meines Sohnes: Mama, es war toll! Aber ich möchte wirklich lieber Starlight Expresssehen!

Mein Fazit: Die ganze Familie kann für relativ kleines Geld einen tollen Nachmittag erleben!

Und mal sehen wie lange ich den kleinen Musical-Freak noch mit Kindermusicals hinhalten kann, bis er mal ein „richtiges“ Musical sehen darf! Was denkt ihr?

Viele Grüße!

Eure Ena

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: